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18.07.2017

Fair Tales from America.

6 Dinge, die sie wissen sollten, wenn sie planen, in den USA an einer Messe teilzunehmen.
 
Nachdem der neue Präsident in den USA im Amt ist, drohen ausländischen Unternehmen teilweise erhebliche Zölle auf die Einfuhr ihrer Erzeugnisse. Umso wichtiger ist es jetzt, dort auf den Messen präsent zu sein und die Besucher für Qualität made in Germany zu begeistern. Schließlich bleibt der amerikanische Markt mit einem prognostizierten Wachstum für 2017 von mindestens 2 % und einem kontinuierlich steigenden privaten Konsum einer der attraktivsten Märkte außerhalb Europas.
 

Die wichtigsten Standorte für Aussteller sind Las Vegas, New York, Chicago, Houston und Orlando. Auch deutsche Messegesellschaften sind jenseits des großen Teichs sehr aktiv, so haben sie für 2017 nicht weniger als 19 Eigenveranstaltungen in Planung, im Rahmen des Auslandsmesseprogramms des Bundes (AMP) werden darüber hinaus 25 weitere Beteiligungen vorbereitet. Ausführlichere Informationen bekommt man über die Auslandshandelskammern in den USA, das Auswärtige Amt, die Germany Trade & Invest (GTAI) und den Verband der deutschen Messewirtschaft AUMA. Schon weil jeder der 50 amerikanischen Staaten eigene Regelungen hat, ist es empfehlenswert, sich im Vorfeld eingehend beraten zu lassen.

Time is Money
Die Auf- und Abbauzeiten in den USA sind knapp bemessen.

Viva Las Vegas
Die Spielermetropole ist der angesagteste Standort.

Germany Calling
44 deutsche Messen bzw. Messebeteiligungen in 2017.

Union Blues
Standgewerkschaften verursachen vielerorts Zusatzkosten.

Pipe & Drape
Der amerikanische Messebau-Alptraum aus Vorhängen und Gestellen.

Keep on Ramblin’
Viele Messen sind standortunabhängig auf Wanderschaft.


Da die allermeisten Messen in den USA einen regionalen bzw. nationalen Charakter haben, kommt auch das Publikum zumeist aus den Staaten, dazu reisen Besucher aus Kanada und Mittelamerika an. Die Messen sind in der Regel mit Fachtagungen verknüpft, für viele ist die Teilnahme an diesen Veranstaltungen aus beruflichen Gründen Pflicht. Das bedeutet, dass jeder Messetag äußerst anstrengend ist. Umso mehr goutieren es die Besucher, wenn sie auf Ständen Bereiche finden, die zum Entspannen einladen. Überhaupt freut man sich hier über aufwendige Stände, die viel Komfort bieten, dazu gehören auch dicke Teppiche und federnde Böden.

Doch für einen erfolgreichen Auftritt gilt es noch eine Menge mehr zu beachten als nur die Bequemlichkeit. In bestimmten Bereichen in den USA haben die Gewerkschaften noch immer einen großen Einfluss, dazu gehören zahlreiche Messen. An einigen Standorten genehmigen und überwachen Standbaugewerkschaften die Aufbauten, was oft zu Mehrkosten führt.

Eine Besonderheit amerikanischer Messen sind die sogenannten Drayage-Kosten, sie fallen an für den Transport von Exponaten und Standelementen auf dem Messegelände. Schon deshalb ist es sehr ratsam, sich im Vorfeld ausführlich über alle Kosten bei der jeweiligen Messe zu informieren.

Im Gegensatz zu den Highways ist auf Messen Höchstgeschwindigkeit angesagt. Die Auf- und Abbauzeiten sind äußerst kurz bemessen. Das ist auch der Grund, warum man auf vielen Messen recht rudimentäre Stände sieht, „Pipe and Drape“ heißen die Konstruktionen, die im Grunde nur aus einfachen Gestellen und Vorhängen bestehen. Ein positives Image kann man damit allerdings nur schwer aufbauen. Aber wer auf das richtige Messesystem setzt, wird den Auf- und Abbau auch in der knapp bemessenen Zeit reibungslos über die Bühne bringen.

Die USA sind auch bei den Messen ein Vorreiter der digitalen Entwicklungen. Entsprechend beliebt sind interaktive und digitalisierte Messestände. Zur Orientierung dienen den Besuchern zumeist Apps, die von den Messebetreibern zur Verfügung gestellt werden. Die technologische Infrastruktur auf den meisten Messen ist vorbildlich; WLAN ist Standard. Auch dabei gibt es eine Besonderheit, auf die man achten sollte: Es ist verboten, absichtlich persönliche WLAN-Hotspots zu blockieren oder zu stören.